
Chachoengsao Thailand: Wat Sothon, rosa Ganesha & Bang Pakong
Nur einen Ausflug von Bangkok entfernt verbindet Chachoengsao eindrucksvolle Tempel, einen riesigen rosa Ganesha und traditionelles Leben am Bang Pakong River.

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Der Wat Saman Rattanaram in Chachoengsao überrascht mich mit einem riesigen rosa Ganesha, bunten Statuen und zahlreichen Essensständen.
Der Wat Saman Rattanaram in der Provinz Chachoengsao ist definitiv einer der farbenfrohsten und ungewöhnlichsten Tempel, die ich in Thailand besucht habe. Die Anlage liegt direkt am Bang Pakong River und ist von Bangkok aus auch gut als Tagesausflug erreichbar.
Schon beim Rundgang fallen mir überall die teilweise riesigen und knallbunt bemalten Statuen ins Auge. Buddhistische, hinduistische und chinesische Einflüsse treffen hier aufeinander und sorgen für eine Tempelanlage, die sich deutlich von vielen klassischen Wats in Thailand unterscheidet.
Das absolute Highlight ist aber der riesige rosafarbene Ganesha. Und auch wenn er wegen seines Elefantenkopfes auf den ersten Blick gerne einfach als „rosa Elefant“ bezeichnet wird, handelt es sich um den hinduistischen Gott Ganesha, der hier entspannt in einer liegenden Position dargestellt wird. Die gewaltige Statue ist etwa 16 Meter hoch und gehört zu den größten liegenden Ganesha-Darstellungen Thailands.
Rund um Ganesha stehen außerdem mehrere farbige Mäusestatuen. Dahinter steckt eine interessante Tradition: Besucher flüstern ihren Wunsch einer Maus ins Ohr, damit diese ihn an Ganesha weitergibt. Dabei soll man das andere Ohr der Maus zuhalten, damit der Wunsch nicht gleich wieder „entwischt“.
Was ich am Wat Saman Rattanaram ebenfalls interessant finde: Hier geht es deutlich lebhafter zu als in vielen anderen Tempelanlagen. Rund um den Tempel gibt es jede Menge Verkaufs- und Essensstände. Von kleinen Snacks und Thai Street Food bis zu lokalen Produkten und Souvenirs findet sich einiges. Ein bisschen erinnert das Ganze deshalb fast an eine Mischung aus Tempelbesuch und Markt.
Ich würde für meinen Besuch entsprechend etwas mehr Zeit einplanen. Es gibt einiges zu entdecken, zu fotografieren und natürlich auch zu essen.

Nicht nur schnell ein Foto vom rosa Ganesha machen. Eine Runde durch die gesamte Anlage lohnt sich, denn es gibt noch viele weitere Figuren und Schreine zu entdecken. Und ruhig etwas Hunger mitbringen – die Auswahl an Essensständen ist groß.
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Ein riesiger rosa Ganesha, Wünsche ins Ohr einer Maus flüstern und danach durch die Essensstände ziehen – gewöhnlich ist der Wat Saman Rattanaram definitiv nicht. Gerade diese bunte und etwas verrückte Mischung ist mir von meinem Besuch besonders in Erinnerung geblieben.
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