Das Chom Cafe and Restaurant Chiang Mai ist definitiv kein Restaurant, bei dem ich einfach nur zum Essen vorbeikomme. Schon beim Betreten zieht es mich erst einmal in den Garten.
Zwischen dichtem Grün, Farnen und moosbewachsenen Steinen führen kleine Wege durch die Anlage. Dazu plätschert ein Wasserfall, und künstlicher Nebel zieht immer wieder zwischen den Pflanzen hindurch. Gerade diese Mischung macht den Garten ziemlich ungewöhnlich.
Natürlich ist vieles bewusst als Fotokulisse angelegt. Trotzdem gefällt mir die Gestaltung. Wenn der feine Nebel zwischen den Pflanzen hängt und das Licht durch die Bäume fällt, entstehen wirklich schöne Motive. Ich sollte also etwas mehr Zeit einplanen, statt direkt vom Eingang zum Tisch zu laufen.
Und das Essen?
Das geht zwischen all den Fotos fast ein bisschen unter – zu Unrecht. Auf der aktuellen Karte stehen thailändische und nordthailändische Gerichte, aber auch modernere Interpretationen und internationale Einflüsse. Beispielsweise gibt es Khao Yum Suan Chom, Seafood mit roter Currypaste, eine nordthailändische Kurkuma-Suppe mit Wolfsbarsch oder einen würzigen Catfish Larb.
Für mich gehört beides zusammen: erst eine Runde durch den Garten und anschließend in Ruhe essen oder einen Kaffee trinken. Nur für ein schnelles Mittagessen wäre mir die Location fast zu schade.