CRAFT Sukhumvit 23: Craft Beer mitten in Bangkok
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Neonlichter, Goldläden und jede Menge Street Food: In Chinatown Bangkok ziehe ich abends durch Yaowarat und probiere mich von Stand zu Stand.
Chinatown Bangkok gehört für mich zu den Vierteln, in denen ich einfach loslaufe und schaue, wo ich am Ende lande. Rund um die Yaowarat Rd wechseln sich Goldgeschäfte, chinesische Schriftzeichen, kleine Läden, Tempel und Restaurants ab – und dazwischen gibt es ständig etwas zu essen.
Tagsüber ist Chinatown vor allem ein geschäftiges Einkaufsviertel. Besonders auffällig sind die vielen Goldläden entlang der Yaowarat Road. Wer gerne durch enge Marktgassen läuft, sollte außerdem einen Abstecher in die Sampeng Lane machen. Dort gibt es Stoffe, Kleidung, Schmuck, Haushaltswaren und jede Menge Kleinkram.
Mir gefällt Chinatown aber am Abend noch besser. Dann gehen die Leuchtreklamen an und entlang der Yaowarat Road öffnen immer mehr Garküchen. Aus dem Einkaufsviertel wird nach und nach eine riesige Food-Meile.
Und genau dafür komme ich gerne hierher: essen und probieren. Kuay Jab mit pfeffriger Brühe und knusprigem Schweinebauch, Nudeln, Dim Sum, gegrilltes Seafood, chinesische Desserts oder ein gefüllter Toast – ich bestelle lieber mehrere kleine Sachen an unterschiedlichen Ständen als ein großes Abendessen in nur einem Restaurant.
Wer etwas Kultur mitnehmen möchte, kann den Rundgang beim Wat Trai Mit Witthayaram Worawihan beginnen. Dort befindet sich der berühmte Goldene Buddha. Von dort geht es weiter zum Chinatown Gate und hinein nach Yaowarat.
Für Shopping und Tempel lohnt sich Chinatown bereits tagsüber. Für Street Food gefällt es mir ab dem späten Nachmittag deutlich besser. Die meisten Garküchen werden am Abend richtig aktiv und bleiben teilweise bis spät in die Nacht geöffnet.
Die einfachste Anreise ist für mich inzwischen die MRT bis Wat Mangkon. Von dort stehe ich praktisch schon mitten in Chinatown.
Mit Hunger nach Yaowarat kommen und nicht gleich am ersten Stand satt essen. Lieber hier eine Suppe, dort etwas Seafood und später noch ein Dessert probieren. Genau dieses Herumziehen von Stand zu Stand macht Chinatown für mich aus.
Außerdem ruhig mal von der großen Yaowarat Road abbiegen. In den kleinen Seitenstraßen entdecke ich oft mindestens genauso interessante Ecken.
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Chinatown ist laut, voll und manchmal ziemlich chaotisch – und genau das mag ich daran. Besonders abends, wenn die Neonreklamen leuchten und überall gekocht wird, gehört Yaowarat für mich zu Bangkok einfach dazu. Ein bisschen herumlaufen, viel probieren und zwischendurch überhaupt nicht mehr wissen, in welcher Gasse ich gerade bin – so macht mir Chinatown am meisten Spaß.
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