
Wat Mai Pak Bang: Ruhiger Tempel in Ayutthaya
Abseits der berühmten Tempelruinen entdecke ich mit dem Wat Mai Pak Bang einen ruhigen, lokalen Tempel im Norden der Provinz Ayutthaya.

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Alte Tempelruinen, riesige Buddhas und der berühmte Buddha-Kopf im Banyanbaum machen Ayutthaya zu einer faszinierenden Reise in Thailands Vergangenheit.
Ayutthaya liegt nur rund 80 Kilometer nördlich von Bangkok und gehört für mich zu den Orten, an denen die Geschichte Thailands besonders greifbar wird. Alte Chedis, mächtige Prangs und kopflose Buddha-Statuen stehen hier teilweise mitten zwischen modernen Straßen und Häusern.
Ich war selbst schon an verschiedenen Tempeln in Ayutthaya unterwegs und würde für die alte Königsstadt mindestens einen kompletten Tag einplanen. Noch entspannter sind zwei Tage – denn irgendwann sehen selbst die schönsten Tempel nur noch nach weiteren alten Steinen aus.
Eines der bekanntesten Fotomotive ist der Buddha-Kopf im Wat Mahathat, der von den Wurzeln eines Banyanbaums umschlossen wird. Ich habe den Tempel selbst besucht und finde gerade die Kombination aus Ruinen und Natur beeindruckend.
Der Wat Mahathat liegt mitten im Ayutthaya Historical Park. Die historische Stadt war über vier Jahrhunderte Hauptstadt des Königreichs Ayutthaya und gehört seit 1991 zum UNESCO-Welterbe.
Nicht weit entfernt liegen weitere bekannte Anlagen wie Wat Phra Si Sanphet und Wat Ratchaburana. Ich würde hier gar nicht versuchen, jeden Tempel mitzunehmen. Lieber ein paar Anlagen in Ruhe anschauen und zwischendurch eine Pause einlegen.
Besonders eindrucksvoll ist der Wat Chaiwatthanaram am Chao Phraya. Der große zentrale Prang und die umliegenden kleineren Türme machen die Anlage zu einem meiner Favoriten für den späten Nachmittag. Auch die TAT empfiehlt den Tempel besonders zum Sonnenuntergang.
Ebenfalls sehenswert ist der Wat Yai Chai Mongkon. Die große Chedi kannst du schon von weitem erkennen und rund um die Anlage sitzen zahlreiche Buddha-Statuen.
Gerade diese Tempel zeigen mir, wie mächtig Ayutthaya einmal gewesen sein muss. Zwischen den Ruinen brauche ich jedenfalls nicht viel Fantasie, um mir vorzustellen, wie beeindruckend die Stadt vor einigen Jahrhunderten ausgesehen haben dürfte.
Ayutthaya besteht für mich aber nicht nur aus Ruinen. Im Maharat Buddha Park habe ich beispielsweise die riesige goldene Statue von Luang Pu Thuat besucht. Mit rund 51 Metern inklusive Sockel ist sie schon von der Asia Road kaum zu übersehen.
Auch kleinere Tempel wie Wat Mai Pak Bang können einen Abstecher wert sein. Bei meinem Besuch hat mir dort besonders der große goldene liegende Buddha gefallen.
Wenn du noch Zeit hast, kannst du außerdem den Bang Pa-In Palace südlich von Ayutthaya einplanen. Die Palastanlage verbindet verschiedene Architekturstile und lässt sich gut auf der An- oder Abreise mitnehmen.
Von Bangkok erreichst du Ayutthaya unkompliziert mit Zug, Bus, Minivan oder Auto. Gerade die Zugfahrt ist eine schöne Möglichkeit für einen Tagesausflug. Vor Ort kannst du viele Bereiche mit Fahrrad oder Tuk-Tuk erkunden.
Am angenehmsten finde ich November bis Februar. Dann sind die Temperaturen etwas erträglicher – und das macht einen großen Unterschied, wenn du den ganzen Tag zwischen Tempelruinen unterwegs bist.

Mach irgendwann bewusst Tempelpause. Nach Wat Mahathat, Wat Phra Si Sanphet und der nächsten Chedi schmeckt ein kaltes Getränk plötzlich ziemlich gut. Den Wat Chaiwatthanaram würde ich mir anschließend für den späten Nachmittag aufheben.
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Ayutthaya gehört für mich zu den Orten, die bei einer ersten Thailand-Reise eigentlich dazugehören. Noch besser gefällt mir die alte Königsstadt aber, wenn ich ohne Zeitdruck unterwegs bin und nicht versuche, an einem Tag jeden Tempel abzuhaken.
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