Narathiwat Thailand
นราธิวาส
Malaiische Kultur, Moscheen & wilde Natur
Ganz im Süden Thailands treffen malaiische Kultur, Moscheen und tropische Natur aufeinander. Narathiwat zeigt eine Seite des Landes, die nur wenige Reisende kennen.
Beschreibung & Erfahrung
Narathiwat liegt ganz im Süden Thailands direkt an der Grenze zu Malaysia. Die Provinz unterscheidet sich kulturell deutlich von den klassischen Urlaubszielen des Landes. Malaiische Einflüsse, der Islam und die Nähe zu Malaysia prägen hier den Alltag.
Genau diese andere Seite Thailands finde ich interessant. Narathiwat ist allerdings kein klassisches Urlaubsziel, das ich ohne Vorbereitung bereisen würde. Wenn du eine Reise planst, solltest du dich vorher unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Moscheen & malaiische Einflüsse
Eines der Wahrzeichen ist die Narathiwat Central Mosque. Die dreistöckige Moschee mit ihrer arabisch geprägten Architektur gehört zu den bekanntesten religiösen Bauwerken der Provinz.
Überhaupt spielt die muslimisch-malaiische Kultur in Narathiwat eine große Rolle. Das merkst du an der Sprache, den Märkten und natürlich beim Essen. Gerade die lokale Küche finde ich spannend: Reis, Fisch, Kokosmilch und kräftige Gewürze bestimmen viele Gerichte.
Typisch für den tiefen Süden ist beispielsweise Khao Yum, ein würziger Reissalat mit verschiedenen Kräutern und Gemüse, den auch der alte OlliThai-Beitrag bereits als Spezialität der Region nennt.
Narathat Beach & wilde Natur
Direkt bei Narathiwat Stadt liegt der rund fünf Kilometer lange Narathat Beach. Besonders bekannt ist die Küste für die traditionellen bunt bemalten Kolae-Boote der Fischer.
Deutlich wilder wird es im Budo-Su-ngai-Padi-Nationalpark. Dichter Regenwald, Berge und Wasserfälle prägen die Landschaft. Zu den bekanntesten Zielen gehört der mehrstufige Pa Jo Waterfall.
Außergewöhnlich ist außerdem der Sirindhorn Peat Swamp Forest. Die TAT bezeichnet das Gebiet als größten Torfsumpfwald Thailands. Gerade solche Landschaften zeigen für mich, dass der tiefe Süden auch landschaftlich eine völlig andere Seite des Landes bietet.
Anreise & beste Reisezeit
Narathiwat liegt rund 1.150 Kilometer südlich von Bangkok und besitzt einen eigenen Flughafen. Ganz im Süden endet außerdem in Su-ngai Kolok die südliche Eisenbahnstrecke nahe der Grenze zu Malaysia.
Klimatisch würde ich eher die trockeneren Monate zu Jahresbeginn wählen. Wichtiger als die Jahreszeit ist für mich hier aber die aktuelle Sicherheitslage. Die TAT empfiehlt Reisenden ausdrücklich besondere Vorsicht und weist auf mögliche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in der Region hin.

Olli’s Tipp:
Narathiwat würde ich nicht spontan bereisen. Informiere dich vorher über die aktuelle Lage und konzentriere dich vor Ort auf Kultur, Märkte und die besondere Küche des tiefen Südens.
So findest du den Ort
Einfach auf den Button klicken und Route starten.
Externe Inhalte von OpenStreetMap anzeigen.
Externe Inhalte von OpenStreetMap anzeigen.

Olli’s Fazit:
Narathiwat zeigt eine völlig andere Seite Thailands. Malaiische Kultur, Moscheen und wilde Natur machen die Provinz spannend – eine Reise sollte aber gut vorbereitet sein.
Wie hilfreich war dieser Beitrag?
Klicke auf die Sterne um zu bewerten!
Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0
Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.
Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!
Lasse uns diesen Beitrag verbessern!
Wie können wir diesen Beitrag verbessern?






