
Kalasin Thailand: Dinosaurier, Tempel & Isaan-Kultur
Millionen Jahre alte Dinosaurierfossilien treffen in Kalasin auf Phu-Thai-Kultur, traditionelle Seide und ruhiges Landleben mitten im Isaan.

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Holzschnitzereien, Lanna- und Lan-Xang-Architektur sowie ein bunter Regenschirmweg: Der Wat Sawang Hua Na Kham ist ein besonderer Tempel in Kalasin.
Der Wat Sawang Hua Na Kham liegt im Bezirk Yang Talat in der Provinz Kalasin und gehört für mich zu den ungewöhnlicheren Tempeln im Isaan. Schon beim Rundgang fallen mir die vielen Holzschnitzereien, Verzierungen und kräftigen Farben auf.
Besonders interessant ist der hölzerne Ubosot, der sich deutlich von vielen anderen Tempeln unterscheidet. Seine Architektur verbindet Elemente aus dem nordthailändischen Lanna-Stil mit dem alten Lan-Xang-Stil des Isaan. Überall entdecke ich geschnitzte Figuren, Ornamente und kleine Details.
Der Neubau entstand nicht mal eben in ein paar Jahren. Nachdem der alte Ubosot nicht mehr genutzt werden konnte, begann 2009 der Bau. Holz und Harthölzer wurden von Bewohnern aus der Region und anderen Provinzen gespendet. Neun Jahre dauerte die Arbeit, bis das Gebäude 2018 fertiggestellt wurde.
Bei meinem Besuch ist mir außerdem der Weg mit den bunten Regenschirmen in Erinnerung geblieben. Zusammen mit den farbenfrohen Tempelgebäuden ergeben sich immer wieder schöne Fotomotive. Gerade solche kleinen Details machen mir bei weniger bekannten Tempeln oft besonders viel Spaß.
Der Tempel selbst ist übrigens wesentlich älter als sein auffälliger Ubosot. Seine Geschichte reicht bis 1729 zurück; früher bezeichneten die Bewohner ihn auch einfach als Wat Ban oder Wat Yai.

Unbedingt näher an die Holzschnitzereien herangehen. Von weitem wirkt der Ubosot bereits interessant, aber erst aus der Nähe sehe ich, wie viele Figuren und Muster in Türen, Säulen und Fassaden eingearbeitet wurden.
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Beim Wat Sawang Hua Na Kham sind es für mich vor allem die Details, die hängen bleiben: der außergewöhnliche Holztempel, die vielen Schnitzereien und der bunte Regenschirmweg. Dazu liegt die Anlage weit weg von den großen Touristenrouten – ein schöner Stopp, wenn ich durch Kalasin unterwegs bin.
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